Firewalls

Heute sind Firewalls nicht mehr wegzudenken, sie überwachen den durch sie durchlaufenden Datenverkehr und verhindern im Ernstfall, daß bestimmte Netzwerkpakete durchgelassen werden. Dies geschieht durch das Herstellen einer kontrollierten Verbindung zwischen zwei logischen Netzen. So kann eine Firewall das private Netzwerk vor unerlaubten Zugriffen schützen. Dabei besteht die Aufgabe der Firewall darin, bestimmte Kommunikationsbeziehungen zu erlauben. Direkte Angriffe können von ihr nicht aufgespürt werden; hier sind sogenannte IDS-Module notwendig, die nicht zum Firewallmodul gehören.

Die Geschichte
 der Firewall
Eine Studie über das Filtern von Netzwerkverkehr wurde erstmals im Jahre 1988 von Jeff Mogul veröffentlicht, nachdem der sogenannte "Morris-Wurm" über 6.000 Rechner lahmlegte. Dies entsprach zu der Zeit circa 10% des weltweiten Netzes. Bis zu diesem Zeitpunkt waren Angriffe innerhalb des Netzes noch relativ unbekannt.

Der Aufbau
Die Firewall besteht aus Soft- und Hardwarekomponenten. Softwarekomponenten sind dabei Betriebssysteme inklusive Firewallsoftware, Hardwarekomponenten Router oder Proxy.

Die Arten

Es gibt verschiedene Firewalltypen, unter anderem die Bridging-Firewall, welche im Netz nicht sichtbar sind und so für Angreifer nur schwer zu erkennen. Weiterhin gibt es die Routing-Firewall als am meisten verbreiteste Art der Firewall sowie die Proxy-Firewall.