Spyware

© stummi123 / PIXELIO

Als Spyware bezeichnet man Computerprogramme (das Wort kommt aus dem Englischen von Spy=Spion und ware als Endung von Software), welche die Daten eines Benutzers ohne dessen Wissen und Zustimmung an den Softwarehersteller oder an Dritte sendet. Man könnte Spyware also mit dem Wort "Schnüffelprogramme" übersetzen.


Funktionsweise
Zum großen Teil nutzen auch Unternehmen so genannte Spyware. Das Verhalten der Internetnutzer wird analysiert und es werdem dem User spezielle Werbebanner eingeblendet, die für ihn von Interesse sein könnten, um seine Kaufkraft anzulocken. Die Unternehmen lassen die Spyware meist speziell für ihre Interessen programmieren. Aus diesem Grund sind die Programme meist technisch hochentwickelt und lassen sich oft auch nur schwer löschen. So haben selbst versierte Nutzer oft Schwierigkeiten damit, sich gegen diese Art von Software zu wehren. Einige Anbieter von Antivirenprogrammen bieten aber mittlerweile Lösungen gegen Spyware an. Das Betriebssystem Windows XP hat zum Beispiel ein eigenes Sicherheitscenter gegen Spyware.


Symptome
Reagiert der PC auffällig langsam, besonders beim Surfen im Internet, könnte eine Spyware dahinterstecken. Auch wenn sich der PC selbstständig mit dem Internet verbindet oder häufig Werbefenster geöffnet werden, könnte dies möglicherweise ein Hinweis auf Spyware sein.

Schutzmöglichkeiten

Um sich vor Spyware zu schützen, sollten Cookies nur in Ausnahmefällen akzeptiert werden. Auch der Einsatz der zuvor schon erläuterten Firewall kann hilfreich sein. Auf dem Markt werden vielfältige Anti-Spyware-Programme angeboten, zum Beispiel Spyware Doctor oder Windows Defender.